iChoc – Was steckt drin in der neuen Schokoladen-Rezeptur?

iChoc 2022 – alles neu? Nein, nicht ganz, und ja, total. Geblieben ist der unvergleichliche Geschmack nahe am Original Milchschokolade – jetzt aber noch feiner und cremiger. Neu ist eine Menge, wie etwa unser komplett neu aufgefrischtes Design und die zwei neuen Sorten Salty Pretzel und White Barista Art. Aber auch das, was drinsteckt, hat ein gewaltiges Upgrade erfahren. Mit der neuen iChoc-Rezeptur löst Rübenzucker den weitgereisten Rohrohrzucker ab und in vielen Sorten ersetzt Buchweizen das recht süße Reisdrinkpulver. Eine weitere Verbesserung ist zudem wertvolles Mandelöl, dass in puncto Cremigkeit eine ordentliche Schüppe drauflegt. Vor allem haben wir aber auch am Thema Kakao geschraubt und herausgekommen ist: uns kommt nur noch Fairtrade-zertifizierter Bio-Kakao in die Tafel.

Rübenzucker – ein regionales Produkt

Bisher brachte stets Bio-Rohrohrzucker die Süße in unsere iChocs. Mit diesem Rohstoff waren wir durchaus zufrieden – wäre da nicht die Sache mit dem ökologischen Fußabdruck. Unser Kakao kommt aus der Dominikanischen Republik, daran lässt sich nicht viel verbessern, denn: Ab einem nördlichen und südlichen Breitengrad von 20 ° tragen Kakaobäume keine Früchte mehr. Daher muss Kakao weiterhin aus der Tropenzone importiert werden. Aber zum bisherigen Rohrohrzucker aus Brasilien haben wir eine sehr gute regionale Alternative gefunden: Rübenzucker. Dieser wird aus Zuckerrüben gewonnen, die hierzulande sehr gut gedeihen und viele weitere ökologische Vorteile haben. So senken sie z. B. den Nitratgehalt des Bodens, schützen dadurch das Grundwasser und lockern mit ihren langen Wurzeln den Boden auf. Zudem ist die sehr vielfältig einsetzbare Zuckerrübe sehr ertragreich und braucht nur sehr wenig Dünger. Das macht die Zuckerrübe zu einer sehr beliebten Feldfrucht, die rund 22.000 deutsche Landwirte anbauen. Die Verarbeitung zu Zucker findet in Fabriken statt. Hier wird in mehreren Schritten der Zucker aus den Rüben herausgewaschen und kristallisiert.

Buchweizenmehl – weniger süß als Reisdrinkpulver

Um den Geschmack einer klassischen Milchschokolade möglichst authentisch wiedergeben zu können, verwendeten wir für unsere veganen iChocs bislang Reisdrinkpulver. Da der Geschmack dieser Zutat jedoch häufig als zu süß empfunden wird, schufen wir eine echte Innovation auf dem Markt: vegane Schokolade auf Basis von Bio-Buchweizenmehl. Sechs unserer acht Sorten verwenden in ihrer Rezeptur das besondere Pseudogetreide, das sehr viele hochwertige Eiweiße und viele Mineralien und Spurenelemente enthält. Zudem ist es genau wie Reis glutenfrei. Auch mit Buchweizenmehl verbessern wir den ökologischen Fußabdruck von iChoc, kommt der Rohstoff doch aus dem benachbarten Polen anstatt aus Pakistan, woher wir das Bio-Reisdrinkpulver beziehen.

Mandelöl – sorgt für noch mehrt Cremigkeit

Eine weitere Neuerung in der iChoc-Rezeptur ist Bio-Mandelöl. Bei fast allen Sorten wird die Schokolade durch etwa 2 % des wertvollen Öls in einen cremigen Traum verwandelt, der auf der Zunge zergeht. Auch geschmacklich wirkt sich das feine Tröpfchen durchaus aus, kommen doch süße, nussige Noten mit ins Spiel. Ganz nebenbei hat das Öl noch reichliche gesunde, ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamine mit an Bord. Das hochwertige Bio-Mandelöl für iChoc importieren wir aus Spanien.

Fairtrade-Kakao – für mehr Gerechtigkeit

 iChoc steht seit Jahren neben authentischem Geschmack und veganem Leitbild auch zu 100 % für das Themen Nachhaltigkeit ein. So waren bei uns die ausnahmslose Verwendung von Bio-Zutaten und der bewusste Verzicht auf Palmöl und Plastikverpackungen von Beginn an Standard. Aber in Sachen Fairness erkannten wir noch Luft nach oben. So engagieren wir uns schon seit 2020 im „Sustainable Organic Cocoa Projekt“ in der Dominikanischen Republik. Aber weil wir immer noch mehr tun können, verwenden wir für iChoc ab sofort nur noch fair gehandelten Bio-Kakao, der durch das Fairtrade-Siegel zertifiziert ist. Dieses Siegel ist uns wichtig, da hier umfassende soziale, ökonomische und ökologische Standards garantiert werden. Der Ursprung unseres wichtigsten Rohstoffes ist weiterhin die Dominikanischen Republik.
Die neue Zertifizierzung wird natürlich nichts am Geschmack unserer Schokoladen ändern. Wir hoffen aber, dass wir damit ein weiteres Stück dazu beitragen können, die Lebensumstände der Kakaobäuer*innen nachhaltig zu verbessern.

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