Gute Vorsätze 2017 – Plastik reduzieren

Das Jahr steckt noch in den Kinderschuhen, da denkt man bereits daran, wie man die guten Vorsätze vom Vorjahr umsetzen kann. Vielleicht war ja auch bei euch der Punkt „weniger Plastik verbrauchen“ mit auf der Liste. Doch wie bei allen guten Vorsätzen muss man aufpassen, dass man sich nicht zuviel vornimmt und die Änderungswünsche konkret bleiben. Ideen wie „2017 verzichte ich komplett und überall auf Plastik“ sind Motivationskiller und werden spätestens im Februar schon wieder über den Haufen geworfen. Wir stellen euch heute das tolle Buch „Besser leben ohne Plastik“ vor, das voll von leicht umsetzbaren Tipps und Tricks ist und die Plastikreduzierung schrittweise in alle Lebensbereiche einführt. Was auf jeden Fall auf der Tagesordnung steht: Alternative Materialien für sich entdecken und anschaffen, wie z. B. den Alleskönner Glas.

Kleine Schritte, große Wirkung: Plastikfrei leben

Das Thema Plastikfrei bzw. Plastikreduzierung liegt dem iChoc-Blog sehr am Herzen. Mehrmals haben wie uns bereits mit dem Thema beschäftigt, z. B. in einem umfangreichen Special zum Thema Plastikfrei shoppen. Wer mehr dazu erfahren will und nach Tipps sucht, wird ziemlich schnell auf das Buch „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk und Nadine Schubert stoßen, das es sogar auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat und der ultimative Ratgeber zum Alltag ohne Plastik ist. 2016 wurde das Buch bereits zum 5. Mal aufgelegt. Zwei unschlagbare Vorteile des Ratgebers: Erstens erhält der Leser geballte Informationen ohne durch Langatmigkeit überfrachtet zu werden. Die übersichtliche Struktur sorgt dafür, dass man den roten Faden nicht verliert oder aber auch nur da nachlesen kann, wo man möchte. Man findet Kapitel zum Thema Gesundheit und Umwelt, erste Schritte, Kinder, Haushalt, Leben, Einrichten und Rezeptideen. FAQs, Einkaufstipps und Co. gibt’s noch obendrauf.
Zweitens ist die Freiheit, die einem „Besser leben ohne Plastik“ bietet, ein Pluspunkt des Buches. Ohne sklavische Dogmen einzufordern, überlassen es die Autorinnen jedem selbst, wie weit er gehen und wie viel Plastik er aus seinem Leben verbannen möchte. Vor allem in den Tipps zum Anfangen wird immer wieder zur Reflektion des eigenen Konsumverhaltens angeregt. Auch soll nicht alles Plastik, was ohnehin schon einmal angeschafft wurde, aus dem Leben verbannt werden, vielmehr wird auf Weiter- und Umnutzung gesetzt. Das schont auf jeden Fall die Umwelt mehr als überhastetes Entsorgen des problematischen Stoffes.

Die Autorinnen

Nadine Schubert und Anneliese Bunk, beide Mütter, verzichten seit Jahren auf Plastik in ihrem Leben. Schubert, Journalistin und wohnhaft in einem fränkischen Dorf, betreibt den gleichnamigen Blog besser-leben-ohne-plastik.de, in dem sie jede Menge weitere Tipps und Erfahrungsberichte veröffentlicht.

besser_leben_ohne_plastikAnneliese Bunk lebt plastikfrei in München und vertreibt Baumwollbeutel verschiedenster Art zum Einkauf loser Lebensmittel. Sie sind in ihrem Shop naturtasche.de erhältlich.

Anneliese Bunk und Nadine Schubert:
Besser leben ohne Plastik
5. Auflage
Oekom Verlag, München 2016
Taschenbuch, 112 S.
ISBN: 978-3-86581-784-6
12,95 €



Stoff, Glas, Metall oder Holz – Alternativen finden sich immer!

Wer weniger Plastik verwenden möchte, steigt auf Alternativen um und entdeckt dabei schnell, dass andere Verpackungsstoffe ihren Dienst mindestens genauso gut, häufig sogar noch besser, als Plastik erfüllen. Wie etwa die grade erwähnten Baumwollbeutel von naturtasche.de. Bei vielen Alternativen rutschen wir oft in den Jahrzehnten zurück und entdecken, dass die Verpackungsmöglichkeiten unserer Großeltern „vor Plastik“ intelligenter und umweltschonender waren. Der damit in unsere Zeit zurückkommende Retro-Look unterhalb der 1950er Grenze ist total im Trend, stylisch, vintage, DIY – und einfach nur cool! Besonders praktisch: Glas! Es ist hygienisch, leicht zu reinigen und hält natürlich lange frisch. Glas ist leider auch zerbrechlich, ein echter Nachteil. Es gibt aber auch Varianten, die ziemlich robust verarbeitet sind und einiges an Hitze, Kälte und Transportgeruckel mitmachen. Ein Beispiel: Die super trendigen Ball Mason Jars aus den USA. Die ursprünglichen Einmachgläser gibt es in etlichen Größen und Varianten mit viel Zubehör, um sie im Handumdrehen in Trinkbecher, Seifenspender, Cocktailshaker und vieles mehr umzuwandeln. Unglaublich: Sogar als Lunchboxen kann man sie problemlos verwenden! Die multifunktionalen Ball Mason Jars erhaltet ihr im Onlineshop lieblingsglas.de in großer Auswahl mit viel kombinierbarem Zubehör.